Freitag, 28. Januar 2011

Zitigsartikel...

... vom mir und minä Läckerli...

Do zum ganze Bricht:

Original Baselbieter-Läckerli

Essen – Trinken – Geniessen Heute: Caroline Schweizer

Eines Tages kam Caroline Schweizer aus Buus auf die Idee, die selbst angebauten Zwetschgen in den Läckerliteig zu mischen. Das Rezept ihrer köstlichen Eigenkreation hat sie bis heute stets streng gehütet.

Autorin: Nadine Küng

Bei Caroline Schweizer wird beinahe täglich gebacken –für Familienfeste, Apéros oder das Zvieri beim Zwetschgenpflücken auf dem eigenen Bauernbetrieb. Für Letzteres bäckt Schweizer nicht nur, es liefert ihr auch die namensgebenden Zutaten für die «Zwetschgen-Läckerli». Das Rezept dazu hat sie selber kreiert. Bis die Zwetschgen in die Läckerli kommen, ist es ein langer Weg: Zuerst pflückt die ganze Familie die Zwetschgen und schneidet jede einzelne von Hand auf. Zu Spitzenzeiten rüstet die Familie Schweizer im Herbst beinahe zwei Tonnen Zwetschgen innerhalb weniger Wochen. Anschliessend werden die Zwetschgen gedörrt und fein geschnitten zu Läckerli verarbeitet.

Posamenter-Zwetschgen

Schweizers Zwetschgen werden allerdings nicht nur für Läckerli eingesetzt, sondern auch für allerlei sogenannte «Posamenter-Produkte», von Torten bis zum Prune d’Or. Schweizer engagiert sich seit es die Vereinigung gibt bei den «Posamentern», die die Förderung von Hochstammobst im Baselbieter Tafeljura zum Ziel haben. Letztes Jahr war sie deshalb für das Baselbiet an der Olma. «Die von einem Basler Bäcker hergestellten ‹Posamenter-Nuss-Zwetschgen-Läckerli›inspirierten mich, meine eigenen Läckerli zu kreieren», erzählt Schweizer. Und nicht nur die Zwetschgen, auch der Urdinkel für das Mehl kommt aus eigenem Anbau.

Faszination

Wenn Schweizer vom Früchtedörren erzählt, leuchten ihre Augen: «Es fasziniert mich unheimlich, was man mit unseren Früchten alles anstellen kann.» Auch am Backen hat Schweizer grosse Freude – so grosse, dass eine praktische Küche beim Bau des neuen Hauses ihr oberstes Anliegen war. Doch wie ihr Mann betont: «Am Backen kann man nur Freude haben, wenn man jemanden hat, der das alles isst.» Zum Glück hat Schweizer eine grosse Familie. Und ihre älteste Tochter weiss: «Mama liebt es, für uns vier Kinder gute Desserts zu zaubern.» All ihre Gebäcke serviert Schweizer meist auf selbst verzierten Tellern, denn Basteln ist neben Backen ihre grosse Leidenschaft. Bei so viel kreativer Energie ist es kein Wunder, dass ihre Eigenkreation namens «Zwetschgen-Läckerli» zum Erfolg wurde. «Bisher haben mich schon viele Leute nach dem Rezept gefragt, doch ich rücke es nun zum ersten Mal raus», erklärt Schweizer stolz.

Baselbieter Urdinkel-Zwetschgen-Läckerli
Zutaten
200 g Honig
200 g Zucker
1 El Lebkuchengewürz
200 g Dörrzwetschgen, fein geschnitten
100 g Mandeln gemahlen
1 Zitrone, abgeriebene Schale
0,5 dl Zwetschgen Schnaps
300 g Urdinkel-Weissmehl oder helles Urdinkel-Mehl
1 Tl Backpulver

Glasur:

150 g Puderzucker

etwas Zitronensaft

Zubereitung

Honig und Zucker bei kleiner Hitze in einem Pfännchen erwärmen

Lebkuchengewürz, Dörrzwetschgen und Mandeln daruntermischen-heiss werden lassen
Schnaps, Mehl, Backpulver und Zitronenschalebeifügen und alles zu einem Teig zusammenkneten.
Noch warm Teig auf Backpapier 6 - 8 mm dick auswallen;
Backpapier auf ein Blech ziehen, ca. 1 Stunde ruhen lassen;
12-15 Minuten in der Mitte des auf 220 C vorgeheizten Ofens backen-herausnehmen und Läckerli sofort schneiden

Glasur zubereiten und die noch warmen Läckerli damit bestreichen-auskühlen lassen

Läckerli lassen sich trocken und kühl 3 bis 4 Wochen aufbewahren.

Dörrzwetschgen können bei mir bestellt werden.

und so sollten die Leckerli aussehen:

Liebi Nadine, hesch e ganz en tolle Bricht gschribe, han scho vili Rückmeldigä becho.

Kommentare:

Sandra hat gesagt…

Lecker ;-) Danke fürs Rezept - werd ich auch probieren ;-)
LG Sandra

"fabuscreativ" hat gesagt…

Wow,das isch denn e geniali Sach!!!!Jetzt muess i nöggsch mol min Schwoger(mis Döchterli riitet dört) frooge wo ihr wohnet zum es Säckli Zwetschge cho chaufe ;-)))
I glaub er chauft bi eu immers Brot am WE!!!
Liebs Griessli Gabriela